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Hypnosetherapeut Roland Schopp

Hypnosetherapeut Roland Schopp

Über 90% der Besucher meiner Website suchen nach der Lösung eines Problems.
Als Heilpraktiker für Psychotherapie bin ich dafür da und es ist mein Beruf, ihnen dabei zu helfen.

Das geschieht im psychotherapeutischen Gespräch, mit Hypnose, durch Unterstützung des EMDR oder mittels der BPS-Therapie.

Bei akuten Problemen oder einer  konkreten Aufgabenstellung ist die Hpnotherapie die erste Wahl. Hier kann man schnell und effizient an die Wurzel des Problem herankommen und ursachenorientiert lösen.

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Hypnose bei Problemen, gleich welcher Art, bedeutet zunächst einmal, dass meine Klienten ihre Situation grundsätzlich entspannter betrachten und sich mit ihr auseinander setzen können.

In der Entspannung kommen die inneren Kräfte der Selbstregulierung und Selbstheilung zum Tragen.

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Hypnose bei Problemen - Presse

Zeitungsartikel 2013 Hypnose

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Inhalt dieser Seite:

  1. Was ist eigentlich Hypnose?
  2. Ablauf einer Hypnosesitzung
  3. Grundlage meiner therapeutischen Arbeit.
  4. Literaturtipps Hypnose
  5. Aktuelle Artikel (werden ausgetauscht) :
    Online – Psychotherapie

 

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1. Was ist eigentlich Hypnose ?

Zum Thema Hypnose gehen die Meinungen oft weit auseinander.
Daher ist der Besuch bei einem Hypnotiseur auch immer Vertrauenssache.

Grundsätzlich gilt: In der Hypnose ist man nicht bewußlos. Auch kann man sich
nach der Hypnosesitzung in der Regel an alles erinnern.

Man findet verschiedene Definitionen über das Thema Hypnose. Allen gemeinsam ist, daß man sich in Hypnose in einem veränderten Bewußtseinszustand befindet. Jeder erlebt im Alltag ganz normal solche Zustände. Sei es vor dem Fernseher oder bei Autofahrten auf der Autobahn.
Auch der “Tagträumer” befindet sich in einer Trance, die ihn von der Wirklichkeit um ihn herum entfernt.

Diese Trance ist ein Zustand des Wohlgefühls und der Entspannung.
Zwei wichtige Stichworte in diesem Zusammenhang. Wenn die Trance von einem Hypnotiseur eingeleitet wurde, ist der Klient oder Hypnotisand auch bereit Suggestionen oder Vorschläge zur Veränderung von Lebensweisen, Haltungen, Einstellungen und
sogar Verhalten in Zusammenarbeit mit dem Unbewußtsein anzusehen, anzunehmen und  umzusetzen. Die Suggestionen ensprechen dem, was der Klient sich wünschte
und als Auftrag an den Hypnotiseur gab. Dazu sind ausführliche Vorgespräche notwendig.

Die moderne Hirnforschung erkennt immer mehr und mehr, daß das menschliche Gehirn nicht statisch ist, sondern sich ständig neu sortiert. Bei “festgefahrenen” Gedanken werden diese dabei allerdings immer fester “betoniert”. Hypnose kann dabei helfen, neue Denkweisen zu entwickeln und das Gehirn flexibler zu nutzen. Manchmal spricht man in diesem Zusammenhang auch von einem “Schalter im Kopf“.

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2. Ablauf einer Hypnosesitzung:

Jede Hypnosesitzung wird individuell für Sie gestaltet. Bevor es zu einer Hypnose kommt, findet ein ausführliches Vorgespräch statt.  Von Fall zu Fall gestaltet sich das sehr unterschiedlich und richtet sich vor allem danach, was Sie sich wünschen. Der Ablauf der Hypnose selbst ist aber in etwa immer gleich.

Falls Sie noch keine Erfahrung mit Hypnose haben, erkläre ich Ihnen genau den Verlauf einer Hypnosesitzung und Sie können mir Ihre Fragen stellen. Erst wenn Sie davon überzeugt sind, dass Sie eine Hypnose  wollen, beginnen wir.

Ihre Ziele sind für mich bindend. Ich werde Sie dabei zwar beraten, aber Sie allein bestimmen, welche Ziele letztlich in die Suggestionen einfließen. Dazu ist eben das ausführliche Gespräch notwendig, in dem Sie sich über Ihre Ziele Klarheit verschaffen können.

Wenn Sie schon  Erfahrung mit einer Hypnosetechnik haben, können wir daran anknüpfen. Ob Sie Fixation-, Faszination- , verbale- oder Blitztranceinduktion vorziehen,
ich kann Ihnen jede Variante anbieten. Je nach Methode dauert die Einleitung in die Tiefenentspannung dann bis zu 15 Minuten.

Für die Suggestionen und die Aufwachphase benötigen wir dann jeweils in etwa noch einmal die gleiche Zeit, sodass wir in der Regel nach ca. einer dreiviertel Stunde die eigentliche Hypnose beenden. Sie merken nicht, wie diese Zeit vergeht. Das ist der beste Indikator dafür, daß eine Trance stattgefunden hat.

Falls Sie es wünschen, kann ich die Sitzung aufzeichnen, damit Sie sich hinterher noch einmal alles anhören oder ansehen können.

Für gewöhnlich benötigen wir für die erste Sitzung ungefähr eineinhalb Stunden oder etwas länger. Für eine Erstsitzung mit Regressionstherapie werden bis zu drei Stundne veranschlagt.

Roland Schopp_Portrait_2013

3.  Zu meiner Arbeit als Heilpraktiker für Psychotherapie:
Personenzentrierte Gesprächsführung und Kommunikation als Grundlage.

In allen Formen therapeutischer und pädagogischer Arbeit ist eine gelingende Kommunikation die Basis für Veränderung, Entwicklung und Heilung. Mit
gelingender Kommunikation ist hier die verbale und nonverbale Beziehungsgestaltung zwischen Therapeut und Klient / Patient gemeint, die durch Vertrauen und Wertschätzung gekennzeichnet ist. Erst auf dieser Basis lassen sich therapeutische Strategien und Techniken wirksam anwenden. Es liegt deshalb in meiner Verantwortung
als „Helfers“, mich diesem Wissen zu öffnen und mich entsprechend fortzubilden um
den berechtigten Hoffnungen und Erwartungen des Patienten kompetent begegnen
zu können.

Zitat:
Die therapeutische Beziehung ist eine Beziehung, in der warme Zugewandtheit
und das Fehlen jedweden Zwanges oder persönlichen Drucks durch den Berater
dem Klienten den maximalen Ausdruck von Gefühlen, Einstellungen und Problemen ermöglicht.
Die Beziehung ist eine wohlstrukturierte Beziehung mit Begrenzungen der Zeit, der Abhängigkeit, der Anzahl an Sitzungen  […].
In dieser einmaligen Erfahrung vollständiger emotioneller Freiheit innerhalb eines genau definierten Rahmens hat der Klient die Möglichkeit, seine Impulse und seine Strukturen,
die positiven wie die negativen, zu erkennen und zu verstehen wie in keiner anderen Beziehung.

“Carl Rogers, Die nicht-direktive Beratung
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7. Literaturtipps Hypnosebücher:



Last but not least:

Ist das ein Trend der Zukunft ? Noch geht es nicht ohne einen Besuch in der Praxis,
aber auf lange Sicht ist es eine gute Möglichkeit, eine therapeutische Beziehung für
einen befristeten Zeitraum zu intensivieren. :

 

 

8. Online-Psychotherapie ergänzt wirksam die Behandlung
psychischer Erkrankungen

Aktueller Artikel von Dezember 2012 (Quellenangabe am Ende)Die Zahl der Angebote für Online-Psychotherapie hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Zur Kommunikation zwischen Patient und Psychotherapeut werden heute Emails, der direkte Chat oder Videokonferenzen eingesetzt. Weitere therapeutische Möglichkeiten bieten SMS-Dienste, Smartphone-Apps und Internetseiten mit Informationen über psychische Erkrankungen und ihre Therapie. Bei Patienten werden solche internetbasierten Therapieangebote immer beliebter, nicht zuletzt weil sie eine höhere Anonymität gewährleisten und somit die Hemmschwelle senken, sich für eine psychotherapeutische Behandlung zu entscheiden. „Für Menschen, die eine Psychotherapie für sich in Betracht ziehen, in deren sozialem Umfeld aber psychische Probleme stigmatisiert sind, kann es anfangs wichtig sein, dass möglichst wenig Personen aus dem Verwandten- und Freundeskreis davon wissen “, erläutert Privatdozent Dr. med. Knut Schnell von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. „Ein weiterer möglicher Vorteil ist die bessere Verfügbarkeit psychotherapeutischer Leistungen in Gebieten, die nur eine relativ geringe Dichte von Psychotherapeuten aufweisen. Zudem ist der Zeitaufwand für die Patienten bei kurzen Kontakten deutlich geringer, weil keine Fahrten in die Praxis oder Klinik und auch keine Wartezeiten vor Ort anfallen.“ Die Behandlung psychischer Erkrankungen und Störungen über das Internet befindet sich derzeit allerdings noch im Stadium der Erforschung. „Vor allem bei leichten bis mittelschweren psychischen Erkrankungen und als längerfristiger Schutz vor Rückfällen gewinnt die Online-Psychotherapie zunehmend an Bedeutung“, sagt Schnell, der an der Klinik für Allgemeine Psychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg als leitender Oberarzt tätig ist. „Im Rahmen einer regulären Psychotherapie ist sie derzeit prinzipiell nur als Teil einer Behandlung mit direktem persönlichem Kontakt zwischen Patient und Therapeut möglich. Als Ergänzung zum Arztbesuch ist die Online-Therapie z.B. einsetzbar, wenn zwischen den Behandlungen vor Ort häufige Kontakte erforderlich sind oder im Anschluss an eine stationäre Behandlung langfristig gesundheitsförderndes Verhalten unterstützt werden soll.“ Dabei können auch Computerprogramme und Apps für Mobiltelefone oder Tablet-PCs hilfreich sein. So zeigten einige Studien, dass Smartphone-Apps Patienten ganz gezielt unterstützen können, um bestimmte Symptome bei einer psychischen Erkrankung zu verringern. Mit Hilfe eines Computer-Rollenspiels konnten Kinder und Jugendliche mit leichten bis mittelschweren, depressiven Episoden bestimmte psychische Fertigkeiten trainieren, die gegen depressive Störungen wirksam waren. Die neuen Behandlungsmöglichkeiten bergen aber auch Risiken. „Durch die räumliche Distanz ist eine genaue klinische Diagnose erschwert und in Notfallsituationen hat der Arzt, wenn überhaupt, nur sehr beschränkte direkte Möglichkeiten einzugreifen und zu helfen“, so Schnell. „Auch über die Gefahr des Datenmissbrauchs durch Dritte sollte man sich bewusst sein.“ Bei Computerprogrammen und Apps ist es oft schwierig, die Anbieter zu identifizieren und gute von fragwürdigen Angeboten zu unterscheiden.Die Bedeutung von Online-Therapien und anderen Online-Angeboten als wichtige Ergänzung des heutigen Therapieangebotes wird langfristig weiter zunehmen, insbesondere wenn die Behandlung psychischer Erkrankungen über einen längeren Zeitraum notwendig ist.Die Pressemeldung der DGPPN ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben.
Quelle: www.psychiater-im-netz.de

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Gesprächspsychotherapie

Die Gesprächspsychotherapie gründet auf der Arbeit von Carl R. Rogers, der ein allgemeingültiges psychotherapeutisches Konzept im Sinne einer Anleitung zur besonderen Gestaltung der psychotherapeutischen Beziehung oder des psychotherapeutischen Gesprächs entwickelte. Dieses therapeutische Konzept ist im Laufe der Jahre weiterentwickelt und differenziert worden. Neben dem klassischen Vorgehen entstanden Ansätze, bei denen der Therapeut stärker den therapeutischen Prozess steuert, um spezifische Therapieziele zu fördern bzw. um den Besonderheiten einzelner Störungen oder einzelner Patienten gerecht zu werden. Dazu werden zum Teil auch zusätzliche therapeutische Methoden zur Erweiterung der “Selbstexploration” oder der Erlebnisfähigkeit des Patienten eingesetzt, die zum Teil aus einer Weiterentwicklung der Gesprächspsychotherapie resultieren (z.B. “experiencing”), zum Teil aus anderen Therapierichtungen, vor allem der Gestalttherapie, übernommen wurden. Die Gesprächspsychotherapie ist demnach heute zwar im Wesentlichen ein einheitlicher therapeutischer Ansatz, aber mit unterschiedlichen Ausprägungsformen.

Gesprächspsychotherapie wird vorwiegend in Form von Einzeltherapie, aber auch in Form von Gruppentherapie durchgeführt. Für beide Formen liegen Effektivitätsstudien vor. Die Gesprächspsychotherapie ist im gesamten Spektrum psychischer und psycho-somatischer Störungen eingesetzt worden. Nach den Regeln der klassischen Gesprächspsychotherapie ist die Vorgehensweise bei den einzelnen Störungen nicht unterschiedlich.

Im Mittelpunkt der Gesprächspsychotherapie steht die psychische Entwicklung des Menschen, die durch subjektive Erfahrungen, die unter Umständen mit dem eigenen Selbstbild oder mit Normen im Widerspruch stehen , beeinflusst wird, so dass es zu fehlenden Übereinstimmungen, so genannten Inkongruenzen, kommt. Diese Inkongruenzen können die “Selbstregulation” des Menschen in unterschiedlichem Ausmaß und in unterschiedlichen Funktionsbereichen beeinträchtigen. Diese Annahme einer Inkongruenz zwischen einem idealen Selbstbild und realen (Selbst-)Erfahrungen ist in verschiedenen Studien überprüft und bestätigt worden.

Forschungsergebnisse zu den Besonderheiten einzelner psychischer Störungen sind in der Gesprächspsychotherapie noch nicht ausreichend integriert worden.

Nach der Therapietheorie der Gesprächspsychotherapie wirkt das Verfahren vor allem dadurch, dass es beim Patienten eine Klärung der sich widersprechenden, weitgehend vermiedenen Aspekte des Selbst fördert und damit eine Integration dieser abgelehnten Aspekte ermöglicht.

Es werden die Faktoren „Empathie“, „Wertschätzung“ und „Echtheit“ seitens des Therapeuten als besonders wichtig für die Wirksamkeit angesehen.

Aufgrund wissenschaftlicher Studien kann Gesprächspsychotherapie für folgende Störungen als wirksam angesehen werden:

  • Affektive Störungen (hierzu gehören z.B. Depressionen)

  • Angststörungen

  • Anpassungsstörungen, somatische Krankheiten (körperliche Beschwerden ohne organischen Befund)
  •  

8 a  21.Januar 2013:

Auch episodische und leichte Depressionen abklären lassen !

Depressionen sind hinsichtlich ihrer Ausprägung und ihres zeitlichen Verlaufs sehr vielgestaltig. So können typische Symptome dieser Erkrankung wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten kurzfristig sehr schwer auftreten, und einen Arztbesuch geradezu erzwingen, weil die Bewältigung des Alltags nicht mehr möglich ist. Depressionen können aber auch schleichend und schwach ausgeprägt auftreten und schwanken. Bei dieser Form zögern Betroffene oft, einen Facharzt aufzusuchen. „Personen mit leichten, wiederkehrenden depressiven Episoden sollten sich jedoch nicht davor scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn sie laufen Gefahr, dass sie über die Zeit eine schwerere Depression entwickeln oder die zunächst leichtere Form chronisch wird. Nicht nur die psychischen sondern auch die körperlichen Symptome, wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und Erschöpfungszustände, können die Bewältigung des Alltags erheblich erschweren und eine große Belastung darstellen“, meint Dr. Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP) mit Sitz in Krefeld. „In der Regel gilt, dass Depressionen umso langwieriger behandelt werden müssen, je ausgeprägter sie sind und je länger sie bereits bestehen. Daher ist eine frühzeitige Therapie bei einem Facharzt wichtig, auch um den Krankheitsverlauf abzumildern.“ Grundsätzlich sind Depressionen heute sehr gut behandelbar, es stehen je nach Verlauf unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten zu Verfügung.

Bei der Behandlung – insbesondere von leichten Formen – werden nicht generell Antidepressiva eingesetzt, sie sind aber eine wichtige Therapieoption. Antidepressiva vermögen die Stimmung aufzuhellen und den Antrieb zu normalisieren. Zugleich verringern sie auch die belastenden körperlichen Symptome, die eine Depression zur Folge haben kann. „Die Psychotherapie hat neben der Pharmakotherapie einen gleichwertigen Stellenwert. Beide Therapieverfahren können kombiniert oder alleine eingesetzt werden“, führt Dr. Roth-Sackenheim, die in Andernach niedergelassen ist, aus. „Hier werden den Patienten entsprechende Vorschläge gemacht, wobei die unterschiedlich guten Behandlungsaussichten berücksichtigt werden. Die Patienten können bei der Therapieplanung übrigens mitentscheiden.“ In manchen Fällen – insbesondere bei schweren Depressionen mit Selbstmordgefährdung – kann im Interesse der Patienten, auf eine Pharmakotherapie in der Regel nicht verzichtet werden.

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich in zahlreichen Beschwerden äußern kann. Eine anhaltende gedrückte Stimmung, die Hemmung von Antrieb und Denken, Interessenverlust sowie vielfältige körperliche Symptome, die von Erschöpfung und Schlaflosigkeit über Appetitstörungen bis hin zu Schmerzzuständen reichen, sind mögliche Anzeichen. Auch der Verlust von sexuellem Interesse, Reizbarkeit und Angst sind (Früh-)Symptome. „Die Mehrheit der Betroffenen hegt früher oder später Selbstmordgedanken. Bemerken Menschen solche finsteren Gedanken bei sich, selbst wenn diese noch völlig unentschlossen und ambitioniert erscheinen, sollten sie sich unbedingt an einen Facharzt für Psychiatrie wenden“, rät die Ärztin.

Von unipolarer Depression spricht man, wenn depressive Phasen, jedoch keine manischen Phasen auftreten. Treten außer den Symptomen der Niedergeschlagenheit, Antriebsarmut und Interesselosigkeit auch Phasen grundloser, übermäßig gehobener und distanzloser Stimmung (Manie) auf, liegt eine so genannte Bipolaren Störung vor. Daneben werden noch andere Ausprägungen von Depressionen unterschieden, wie beispielsweise die Dysthemie, eine gewöhnlich über 2 Jahre anhaltenden, leichten depressiven Verstimmung.

Die Pressemeldung des BVDP ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben.
Bei Online-Veröffentlichung erbitten wir eine Verlinkung auf die Website.
www.psychiater-im-netz.de

 

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