Hypnosetherapie in Hypnosepraxis

Die Hypnosepraxis von Heilpraktiker für Psychotherapie, Roland Schopp, bietet Hypnosetherapie (auch Hypnotherapie genannt)

Definition und Beschreibung nach WIKIPEDIA:

Als Hypnotherapie oder Hypnosepsychotherapie werden heute Therapieformen zusammengefasst. Diese nutzen unter anderem das vorhandene Wissen über die Wirkung von Trance und Suggestionen therapeutisch. Um Heilungs-, Such- und Lernprozesse zu fördern, wird entweder Hypnose im mehr formalen Sinn praktiziert oder es werden alltägliche Tranceprozesse für die therapeutische Arbeit genutzt. Daneben kann Hypnotherapie auch als Selbsthypnosetraining bzw. Erlernen von (Tiefen-)Entspannungsübungen gestaltet werden.

Ablauf und Methoden

Der Umfang der Therapie beschränkt sich oft auf wenige Sitzungen. Die Behandlung geschieht auftragsorientiert: Der Therapeut ermittelt mit den Klienten Ziele, die in der weiteren Beratung verfolgt und deren Erreichen am Ende überprüft werden. Voraussetzung für eine gelingende Therapie ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung für das Verfolgen der gemeinsam gesetzten Ziele.

In der Regel wird im therapeutischen Kontext zwischen der Hypnose und der eigentlichen therapeutischen Arbeit unterschieden. So kann die Tiefenentspannung und sogenannte hypnotische Trance durch verschiedene Verfahren induziert werden; im therapeutischen Teil kann rein hypnotherapeutisch gearbeitet werden, es können aber auch Elemente aus anderen psychotherapeutischen Verfahren einfließen.

Charakteristisch aber nicht notwendig ist der Einsatz von Suggestion und die Einleitung und Nutzung eines durch vorherige Tiefenentspannung veränderten, aber jedenfalls wachen Bewusstseinszustandes. Diese Form des Wach-Bewusstseinszustand wird hypnotische Trance genannt.

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Indikation

Die Wirksamkeit von Hypnotherapie wurde in Studien nachgewiesen. Die folgende Tabelle aus dem Jahr 2003 orientiert sich an den im ICD-10 gelisteten Störungen. Bei den in der mittleren Spalte genannten Störungen ist die Anwendung empirisch gut bewährt. In den in der rechten Spalte gelisteten Fällen ist die Anwendung vielversprechend, aber – bisher – ohne ausreichenden empirischen Beleg.

Kategorien nach ICD-10 Störungsbereiche mit empirisch belegter Wirksamkeit Weitere indizierte Störungsbereiche
Affektive Störungen (F3) Depression, Hypomanie
Angststörungen (F40, 41, 42) Phobien Panikattacken, Zwang
Belastungsstörungen (F43) akute Belastung, posttraumatische Belastung, Anpassungsstörung
Dissoziative, Konversions-, Somatoforme Störungen (F44, 45, 48) somatoforme Schmerzen, Reizdarm, Fibromyalgie u. a. autonome Funktionsstörungen, Konversionen, Hypochondrie, Dissoziative Identitätsstörung, Amnesie, Fugue, Stupor
Essstörungen (F50) Essattacken, Körperbild bei Essstörungen Bulimie, Anorexie
Andere Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen (F51, 52, 21) Schlafstörungen, sexuelle Störungen
Psychische und soziale Faktoren bei somatischen Krankheiten (F54) Operationsschmerz, Geburtsschmerz, Krebsschmerz, Migräne u. a. Tinnitus
Persönlichkeitsstörungen (F60) Verhaltensstörungen (F63–69) Abnorme Gewohnheiten, Störung der sexuellen Identität und der sexuellen Präferenz, strukturelle Frühstörungen
Abhängigkeit und Substanzmissbrauch (F1, 55) Nikotinabhängigkeit Alkoholismus, Missbrauch von psychotropen Drogen
Schizophrenie und wahnhafte Störungen (F29) Schizophrenie ohne Intelligenzminderung
Hirnorganische Störungen Lähmung nach Insult, Infarkt, bei MS
Zusätzlich Adipositas
Kinder und Jugendliche Schmerzkontrolle, Enuresis, Übelkeit und Erbrechen bei Krebs Tics, Aufmerksamkeitsstörungen, Störungen des Sozialverhaltens